Der Raum wirkt leer und verloren. Ohne den prasselnden Regen würde ich vermutlich den Widerhall meiner eigenen Schritte hören. Zeit ist endlos in diesem Raum. Es ist kalt, viel kälter als überall sonst in diesem Haus – es gibt keinen Heizkörper.
Der gestrige Abend... Marge, ich selbst. Albin Rellik. Oh Mann, haben wir getrunken! Gerede, Gelächter, Belanglosigkeiten, Gesichter werden hitzig.
War da nicht ein Geräusch, unten, im Erdgeschoß?
Ein perfider Plan… aber, warum…
Kohlenmonoxid. Überall. Ich ersticke, ich...
Ich fühle mich beobachtet!
Draußen weicht der Regen einem schönen Morgen. Durch das große Fenster strahlt die Sonne herein, die Sonne eines Neuanfangs. Um mich herum ist es still, das Gewitter hat aufgehört.
„Aufnahme Ende!“, schreit Albin, das Bild wird erst schwarz, dann: Rauschen...